Wie Sie Musik für die binaurale Mischung vorbereiten

Wozu brauchen wir binaurale Mischungen?

Die Generation Kopfhörer ist das wohl interessanteste sozioökonomische Phänomen der letzten Jahre.
Es gibt bereits 10,3 Mio. Smartphone-Nutzer, die häufig/gelegentlich die Radiofunktion, die TV-Funktion oder den MP3-Player am Smartphone nutzen (Quelle: VUMA II 2014).
Und es werden immer mehr.

In welchem Format sollte ich meine Einzelspuren speichern, um sie zum binauralen Mischen einzusenden?

  • Ihre endgültigen Dateien der einzelnen Spuren können in Stereo oder Mono vorliegen. Je nachdem, welche Audioquelle Sie haben.
  • Aber selbst wenn Sie Mono-Dateien in Stereo senden, ist das besser als Stereo-Dateien in Mono zu senden.
  • 32-Bit-Floating-Audio-Dateien werden bevorzugt ! 16-Bit-Dateien sind nur dann in Ordnung, wenn 32-Bit (oder 24-Bit) Floating-Dateien absolut nicht verfügbar sind !
    Vergessen Sie in diesem Fall auf jeden Fall das Dithern nicht.
  • Für weitere Informationen schauen Sie bitte auf dieser Seite nach: e-mastering.studio-tan.com/how to best prepare…..

Was bedeutet Dithering?

Dither ist ein leichtes Rauschen, das Ihrem Audiomaterial hinzugefügt wird, um Fehler beim Ändern der Bittiefe zu minimieren.

Dieses unregelmäßige Rauschen ist kein schlechtes Rauschen und fällt kaum auf. Vielmehr fügt es dem Audiosignal so etwas wie eine zufällige Veränderung hinzu und verbessert so die Präzision der digitalen Verarbeitung der Audiodateien.

Ich wiederhole noch einmal, weil dies so wichtig ist: Dithering ist unerlässlich.

Vor dem Versenden:

Alle Details können Sie nachlesen unter: e-mastering.studio-tan.com/how to best prepare……

  • Stellen Sie sicher, dass alle Spuren den gleichen Startpunkt haben.
  • Wenn Sie einzelne Spuren rendern, lassen Sie bitte alle Lautstärkeautomationen und EQ-Einstellungen UNVERÄNDERT! Lassen Sie sie so, wie sie sind.hen rendering you single tracks, please leave all the volume automation and EQ-settings UNCHANGED! Leave them as they are.
  • Es muss genügend Headroom für qualitativ hochwertige und natürlich klingende binaurale Mischungen vorhanden sein. Wenn Sie also Ihre Einzelspuren rendern, schalten Sie den Limiter an Ihrem Master-Ausgang aus. Wenn Sie einen Master-EQ auf dem Stereobus haben, lassen Sie den EQ aktiviert. Mehr zum Thema Headroom finden Sie hier.
  • Um das reichhaltigste Klangbild zu erhalten, exportieren Sie bitte jedes Instrument (in Stereo oder Mono). Pads und Keyboards sollten in Stereo sein, Gitarre und Bass in Mono, und Sie können sogar jedes Tom eines Drumsets einzeln rendern, wenn Sie wollen. Leadvocals in Mono, und alle Backgroundvocals ebenfalls als seperate Monospuren
  • Alle Mehrfachmikrofonsignale von einem Instrument werden auf eine Spur gemischt. Wenn also eine Gitarre mit 3 Mikrofonen aufgenommen wurde, mischen Sie sie bitte zu einer Mono-Datei zusammen, bevor Sie sie zur binauralen Mischung weiterleiten.
  • Die Spuren für die binaurale Abmischung müssen so trocken wie möglich sein. Einige leichte Rauminformationen des Aufnahmeraums sind in Ordnung, aber exportieren Sie die Spuren NICHT mit künstlichen Rauminformationen wie Hall und Delay. -> wie exportiert man eine Effekt-Spur?
  • Es gibt eine Ausnahme: Wenn ein Künstler (hier ein Gitarrist mit seinen Effektpedalen) ausdrücklich darauf besteht, seine Effekte drin zu lassen, weil es zu seinem Sound gehört, dann lassen Sie sie drin.
  • Hören Sie sich jede einzelne Spur sorgfältig auf Rauschen und Störungen an.
  • Hören Sie sich Gesangsspuren im Solomodus an, um auf Klicks, Ticks, Poltern, Plosive, Kopfhörerübersprechen und andere Geräusche zu prüfen.
  • Achten Sie auf schlechte Editierungen und nicht gemachte Ein- und Ausblendungen auf Ihren Spuren, die Klicks und Knackser verursachen.
  • Stellen Sie außerdem sicher, dass kein Plugin- oder DAW-Fehler aufgetreten ist, bevor Sie an die binaurale Mischung verschicken.
  • Es darf absolut keine digitalen Übersteuerungen und Verzerrungen geben. Die binaurale Abmischung offenbart die feinsten Details.
  • Geben Sie den gerenderten Dateien einen Namen, der leicht zu verstehen ist und das Instrument beschreibt. Ich empfehle nicht, sie „Audio 1“, „Audio 2“ usw. zu nennen. Dies ist viel zeitraubender und wird extra berechnet.
  • Bitte denken Sie daran, mir die für Stereo gemasterte Version als Referenz zu schicken. Dies ist ein guter Ausgangspunkt.
Wie bereite ich meine Tracks am besten für das binaurale Mischen vor?